Auf Einladung der CDU Bad Pyrmont: CDU-Landtagsarbeitskreis Wissenschaft und Kultur besucht die Kurstadt
Die CDU-Ratsfraktion Bad Pyrmont begrüßt am 15. und 16. April den Arbeitskreis Wissenschaft und Kultur der CDU-Landtagsfraktion zu einer zweitägigen Bereisung in Bad Pyrmont. Ziel des Besuchs ist es, die Bedeutung von Kultur für die Zukunft der Stadt, des Staatsbades und der gesamten Region in den Mittelpunkt zu rücken.
Im Rahmen des Programms stehen Gespräche und Besichtigungen rund um die kulturellen Einrichtungen und Potenziale Bad Pyrmonts im Fokus. Geplant sind unter anderem ein Besuch des Museums im Schloss Pyrmont mit der aktuellen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont – Kurstadt und Nationalsozialismus“, Gespräche zur Zukunft des Kurtheaters sowie ein Austausch mit dem Staatsbad und der Musikschule Bad Pyrmont.
„Bad Pyrmont verfügt über eine außergewöhnliche kulturelle Vielfalt und Geschichte. Kultur ist für uns weit mehr als Freizeitgestaltung – sie ist Identität, Wirtschaftsfaktor und wichtiger Bestandteil der Attraktivität unserer Stadt“, erklärt Anja Grages, Fraktionsvorsitzende der CDU-Ratsfraktion Bad Pyrmont und Bürgermeisterkandidatin.
Ein besonderer Schwerpunkt der Bereisung liegt auf dem Kurtheater Bad Pyrmont. Das 1818 errichtete Gebäude zählt zu den ältesten bespielbaren Kurtheatern Deutschlands und gilt als Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Aktuell wird das Gebäude durch das Staatliche Baumanagement gesichert und instandgesetzt. Der Eigentumsübergang vom Land Niedersachsen an die Stadt Bad Pyrmont soll spätestens zum 31. Dezember 2026 erfolgen. Im Rahmen der Bereisung wird es einen Austausch mit Bürgermeister Klaus Blome und Baudezernentin Melanie Forster-Nel zur Zukunft des Kurtheaters und zu den weiteren Perspektiven des Gebäudes geben. „Das Kurtheater steht sinnbildlich für die kulturelle Identität Bad Pyrmonts. Es bietet die Chance, Kultur, Tourismus und Stadtentwicklung stärker miteinander zu verbinden. Dafür braucht es klare Perspektiven, Nutzungskonzepte und eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land“, so Grages weiter.
Darüber hinaus soll die besondere Rolle des Landes Niedersachsen für das Staatsbad und die kulturelle Infrastruktur Bad Pyrmonts thematisiert werden. Mit Einrichtungen wie dem Konzerthaus, dem Kurtheater und weiteren historischen Gebäuden trägt das Land eine besondere Verantwortung für die kulturelle Entwicklung der Stadt. Kultur sei dabei auch ein wichtiger Standortfaktor für Tourismus, Wirtschaft und Lebensqualität.
Ein weiterer Programmpunkt ist der Austausch mit der Musikschule Bad Pyrmont. Dort sollen insbesondere die Bedeutung kultureller Bildung, die Nachwuchsförderung sowie die Herausforderungen der Musikschulen im Mittelpunkt stehen. Auch Fördermöglichkeiten durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur werden thematisiert.
„Wer über die Zukunft Bad Pyrmonts spricht, muss auch über Kultur sprechen. Kultur schafft Identität, bringt Menschen zusammen und stärkt unseren Standort. Deshalb ist es wichtig, dass wir dieses Thema gemeinsam mit der Landespolitik weiter voranbringen“, betont Grages abschließend.